12. Januar 2001
Früh morgens gegen 7 Uhr stehe ich auf. Draußen ist es immer noch tief verschneit, aber der heutige Tag beginnt wolkenverhangen. Nach einem kurzen Frühstück schnappe ich mir meinen Rucksack, den ich noch am Abend zuvor gepackt habe und mache mich zu Fuß in Richtung King Street auf, um nach Sudbury zu trampen.
Sabine kann diese Wochenende leider nicht mitkommen, da sie die Tage zuvor ein Häufchen Elend gewesen ist. Es geht ihr zwar schon deutlich besser (weshalb ich auch sicherheitshalber ihre Schneeschuhe mitnehme ;-)), aber in er Kälte zu stehen und eine Mitfahrgelegenheit zu warten wäre sicherlich nicht das beste! (So, jetzt haste Deinen Kommentar ;-))
Innerhalb der Stadt ist es schwierig, eine Mitfahrgelegenheit zu finden und so erreiche ich nach einer Stunde die Auffahrt nordwärts auf den Highway 86, der mich aus der Stadt bringen soll. Eine Stunde lang versuche ich vergeblich, in Richtung Elmira, Alma und Arthur mitgenommen zu werden. Schließlich entscheide ich mich, mein Glück auf dem Highway 401 zu suchen und den Umweg über Toronto zu machen.
Keine 10 Minuten später hält ein Station Wagon aus den achtziger Jahren. Ein Häuslebauer mit seinem Werkzeug. Der Mann ist etwa 50 und erzählt mir, dass er vor 30 Jahren aus Spanien ausgewandert ist. Man kann es noch heute deutlich an seinem Accent hören. Er nimmt mich einige Kilometer auf der 86 mit und setzt mich dann an einer Auffahrt zur 401 ab.
Nach weiteren 10 Minuten hält ein nagelneuer Geländewagen mit quietschenden Reifen. Ich schmeiße meinen Rucksack in den Kofferraum und steige ein. Der Fahrer ist etwa 35 Jahre alt, unrasiert aber sehr freundlich und heißt John Trotta. Wie sich herausstellt ist er der Besitzer einiger Stag Shops (Sexshop) im Umkreis von Waterloo. Seine Frau kommt aus Stuttgart und es gerade mal zwei Monate her, dass er einige Freunde in Deutschland besucht hat. Wir plaudern über die Unterschiede zwischen Kanada und Deutschland und wie sich herausstellt ist er ein Camping-Fan. Seinen Traum, mal ein Jahr durch Kanada zu reisen hat er bisher nicht verwirklich und jetzt mit Frau und Kindern wird es nicht einfacher, sich die Zeit zu nehmen. Aber sein Geschäft läuft gut, sex sells! Als ich von meinen bisherigen Abenteuern in Kanada erzähle ist er ganz begeistert und meint, dass er vielleicht doch mal 3 oder 4 Monate frei nehmen und mit der Familie durchs Land reisen sollte. Er muss eigentlich die 427 nach Norden nehmen, aber dann macht er einen Umweg, extra um mich direkt auf dem Highway 400 Richtung Norden abzusetzen, eine ernorme Erleichterung für mich. Man kann im Prinzip nur auf den Auffahrten eine Mitfahrgelegenheit erwischen, also normalerweise stehen die Chancen schlecht, von Highway 401 auf Highway 400 zu kommen. Er setzt mich dort ab, wo er selbst abfahren muss. Ich muss noch einige Meter entlang dem Highway laufen bis ich zur nächsten Abfahrt komme.
Kurz bevor ich die Rampe erreiche nähert sich der nächste Mitnehmer. Ein Polizist fragt freundlich, was ich auf dem Highway mache und nachdem ich ihm erklärt habe, dass ich gerade hier abgesetzt worden bin und nur zur nächsten Auffahrt möchte, lädt er mich ein und bringt mich zur besten Stelle für meine Weiterfahrt. Sein Bruder studiert auch in Waterloo und so plaudern wir ein wenig über das Studieren in Deutschland und Kanada. Erst jetzt fragt er mich nach meiner ID, eine routinemäßige Überprüfung, allerdings sollte ich mich heute nicht mehr auf einem Highway erwischen lassen, sonst könnte $110 Strafe fällig werden. Er wünscht mir viel Glück für die weitere Reise und düst davon.
Ich komme gerade dazu, etwas zu Essen auszupacken, da hält schon der nächste Wagen. Ein Student der York Universität in Toronto, der sich auf dem Weg nach Newmarket zu seinen Eltern befindet. Er erzählt mir, dass er vorhat Jura zu studieren und zunächst vier Jahre studieren muss, um sich für die Law School bewerben zu können. Was er in dieser Zeit studiert ist völlig gleichgültig. Das selbe gilt übrigens für ein Studium der Medizin. Nach wenige Kilometern lässt er mich an der Abfahrt nach Newmarket aussteigen, ein idealer Punkt zum Trampen. Mittlerweile haben sich die Wolken verzogen und die Sonne scheint.
Ich komme gerade dazu, eines meiner Brote zu essen und ein wenig die verschneite Landschaft und die mit Raureif überzogenen Bäume zu betrachten, da hält ein weißer japanischer Sportwagen. Der Fahrer, supercool mit Sonnenbrille, ist auf dem Weg ins Blue Mountain Skigebiet das leider nur etwa 40 km nördlich liegt. In Barrie ist meine Mitfahrt damit schon wieder beendet. Dort benutzte ich zum ersten mal mein Schild, das in großen Buchstaben "Sudbury" zeigt. Eine kritische Stelle denn nur wenige Kilometer von hier teilt ich der Highway und ich möchte nicht auf den Highway 11 Richtung Huntsville oder North Bay, sondern auf der 400 bleiben.
Hier werde ich von einem Mann in seinem uralt Pick-Up Truck aufgelesen, ein pensionierter Lehrer, wie sich herausstellt. Er erzählt mir, dass direkt hinter dem Berg kurz nach Barrie ein Gebiet beginnt, das für sein raues Wetter bekannt ist. Im Winter kann man also von Süden kommend meist recht ungestört nach Barrie fahren, aber dann in einen dicken Schneesturm kommen, genau wie es Sabine und mir auf unserer Fahrt in Lake Superior Provincial Park ergangen ist. Als wir dann auf die Schule und seinen Beruf zu sprechen kommen, spricht er mit leuchtenden Augen von seiner Arbeit aber sagt, dass er richtig Glück hatte. Seit seiner Pensionierung seien die Kinder immer aufsässiger geworden und er hätte mit Sicherheit keinen Spaß mehr an seiner Aufgabe. Er verspricht mir, mich an einem guten Platz rauszuschmeißen, eine Auffahrt, die viele nutzen, die nach Sudbury wollen. Zumindest habe ich den Abzweig der 11 gut hinter mich gebracht.
Leider entpuppt sich dieser Platz als alles andere als belebt, nach zwanzig Minuten kommt das erste Auto, das tatsächlich auf den Highway fährt, dessen Fahrer mich aber ignoriert. Leider ändert sich an der Situation in der nächsten Stunde nicht viel. Irgendwann sage ich mir, ich warte noch 3 Auto ab, dann gehe ich runter auf den Highway und versuche verbotenerweise dort mein Glück. Als nach einer weiteren Stunde immerhin das zweite Auto an mir vorbeigefahren ist bin ich drauf und dran, meinen Plan zu verwirklichen. Aber dann überlege ich mir, dass keiner anhalten würde, nicht wenn der Wagen nicht sowieso schon langsam fährt, z.B. beim Auffahren auf den Highway. Zwei Stunden später, weiter sieben Autos und einige Laster haben mich links liegen lassen, hält ein Suzuki-Geländewagen neben mir. Die Fahrerin hat meine Schneeschuhe am Rucksack gesehen und sich zu Anhalten entschlossen. Sie selbst ist auf dem Weg zu einem Halfpipe-Snowboard Wettbewerb, und das, obwohl sie sich einige Tage zuvor die Nase gebrochen hat. Sie fährt leider nur drei Ausfahrten weiter nämlich zum Mount St. Louis Skigebiet. Eine weitere unbelebte Abfahrt.
Ich muss eine weitere Stunde warten, bis sich endlich ein Mann entschließt, anzuhalten. Er sagt, meine gelbe Jacke hätte ihn überzeugt. Er ist ein begeisterter Skifahrer und erzählt, dass er schon öfters bei Freunden in Rothenburg ob der Tauber war und er die Stadt sehr mag. Auch er hat keinen weiten Weg auf der 400, gerade mal 15 Kilometer, dann verlässt er den Highway Richtung Midland.
Von hier aus werde ich nach etwa einer halben Stunde von einem pensionierten Zugführer mitgenommen, der über dreißig Jahre für die TCR, die Trans Canadian Railway gearbeitet habe. In dieser Zeit habe er Züge in der Gegend um Toronto und Waterloo gefahren und er erzählt mir, dass er jetzt, wo er pensioniert ist, nunmehr zwischen seinem Apartment in Toronto und seinem Cottage in der Nähe von Humphrey pendelt. In seiner Stimme schwingt eine gehörige Portion Traurigkeit mit, er scheint seine Arbeit sehr zu vermissen und keinen Ausgleich dafür zu finden. Schneeschaufeln vor seinem Apartment und Schneeschaufeln vor seinem Cottage sind seine einzige Beschäftigung. Er ist sehr interessiert an dem deutschen Studiensystem, fragt nach meinen Karrierewünschen und nach meinem voraussichtlichen Einstiegsgehalt. Eines der besten Gespräche heute! Er bringt mich gute 90 km weit, muss dann aber auf die 141 Richtung Muskoka abbiegen.
Mittlerweile hat es angefangen zu dämmern, was äußerst ungünstig ist. Es ist schon schwer die Leute am Tage zu überzeugen, dass man ein freundlicher Zeitgenosse ist, bei Dunkelheit sinken die Chancen entsprechend. Wie auch immer, von hier aus sind es immer noch 184 km nach Sudbury und es ist schon 15:40 Uhr. Außerdem habe ich dummerweise mein Pappschild im Kofferraum seines Wagens vergessen, ein übler Schnitzer. Auch wenn der Highway hier 69 heißt und nur noch eine Spur pro Richtung hat habe keinen Erfolg ein Auto anzuhalten. In den wenigen Autos, die von der 141 kommen sitzen meist ältere Ehepaare, die mich anstarren, aber keine Anstalten machen, mich mitzunehmen.
Schließlich hält ein Typ, vielleicht Anfang zwanzig, Fabrikarbeiter, nicht besonders gesprächig, aber dafür auch ab und zu auf hitch-hiking tour. Er nimmt mich bis zum Abzweig nach Parry Sound mit, etwa 15 km. Es ist jetzt bereits stockduster, eine Chance mitgenommen zu werden habe ich also nur, wenn ich in der Nähe der beleuchteten Ampelkreuzung bleibe. Zunächst versuche ich mein Glück an der Stelle, an der der Durchgangsverkehr und die Linksabbieger aus Parry Sound zusammengeführt werden. Auf diese Weise erwische ich zwar alle Autos, die vorbeikommen, aber der Durchgangsverkehr ist sowieso zu schnell und die Linksabbieger müssen sich in den Verkehr einordnen (nicht, dass da so viele Autos zum Zwischendrineinordnen wären...). So konzentriere ich mich also auf die Linksabbieger und gehe etwas näher an die Ampel heran.
Und tatsächlich, nach einer halben Stunde - es ist nicht nur dunkel, sondern auch reichlich kalt (und windig) - hält ein Typ an, der irgendwie aus den 70ern entflohen sein muss. Ein echter Rocker-Typ, irgendwas zwischen muskulös und fett, lange, zottelige Haare, aber er fährt einen recht neuen Pick-Up Truck. Er stellt sich zwar als der abgefahrenste unter meinen Mitfahrgelegenheiten heraus, aber er ist wirklich freundlich. Er erzählt mir, dass er zum Eisfischen an einen See fährt und dort seine Kumpels trifft, die er lange nicht gesehen hat. Darunter einer, der gerade eine Gehirntumoroperation gut überstanden hat. Er meint, es sei ihm egal, ob er tatsächlich etwas fängt solange er nur mit seinen Freunden quatschen und sich dabei ein paar Bier reinkippen kann. Apropos, zwischen ihm und mir steht eine riesige Kühltasche, woraus er zwei Flaschen Bier holt. Und so heben wir erstmal einen zusammen, ist ne echt nette Bekanntschaft muss ich sagen. Leider fällt ihm dann auf, dass er schon wieder vom Highway runter muss, etwa 5 km später. Er entschuldigt sich sogar dafür, dass er mich an einer so verlassenen Stelle rausschmeißen muss. Zumindest hab ich was Kaltes zu trinken ;-))
Am Highway steht zwar eine Laterne, aber wie schon zuvor habe ich keine Chance Auto auf dem Highway anzuhalten. So marschiere ich die Auffahrt hinunter, um dort den Daumen raus zu halten. Und tatsächlich, nach etwa 30 Minuten hält wieder ein Wagen, diesmal ein Wrangler Jeep. Darin sitzt ein Typ, etwa Anfang 30, der nicht so recht zu seinem Auto passt, man könnte ihn eher zu einem Mercedes zuordnen. Er sagt, er könne mich nur wenige Kilometer mitnehmen, aber immerhin bis zu einer Tankstelle, welch ein Glück! Beim Herausnehmen meines Rucksacks fällt dann noch eine Weinflasche aus dem Wagen und zerschellt am Boden. Aber er weigert sich Geld dafür zu nehmen und sagt, ich solle mir deswegen keine Gedanken machen. Solange das Bier nicht abbekommen habe sei alles in Ordnung.
An der Tankstelle suche ich erstmal eine Telefonzelle auf, Rob und Vroni warten mit Sicherheit schon auf mich und ich will ihnen zumindest Bescheid sagen, dass es mir gut geht und wo ich bin. Ich erwische nur den Anrufbeantworter und spreche ihnen aus Band, dass ich es vielleicht nicht mehr schaffe, an diesem Abend nach Sudbury zu kommen. In diesem Moment fragt mich eine Stimme von hinten, ob ich eine Mitfahrgelegenheit suche und wohin ich wolle. Nach Sudbury sage ich, und grinse. Der Typ, der Scott heißt, sagt das ginge klar, er müsse genau dorthin. Ich finde noch zwei Sekunden, um dem Anrufbeantworter zu sagen. dass ich es doch noch schaffe und hänge auf. Scott ist Anfang dreißig und wir unterhalten uns die restlichen 160 km über Gott und die Welt. Er war gerade zwei Wochen in Amsterdam und Deutschland möchte er im nächsten Sommer sehen. In Sudbury kenne er sich nicht aus, er würde einen Freund besuchen, der in der Paris Street wohnt und er habe keinen blassen Schimmer, wo das sei. Hey sage ich, kein Problem. Robs Apartment liegt nämlich in genau dieser Straße. So werde ich um etwa 8 Uhr, also nach zwölf Stunden und dreizehn Mitnehmern vor Robs Apartment abgesetzt. Wie sich herausgestellt hat kommt Scott von London (Ontario) und muss am Montag recht früh wieder zurückfahren. Welch ein Zufall, wir vereinbaren, zusammen zurückzufahren.
Auch wenn mir zwischendurch die Lust so richtig verging, im nachhinein kann ich nur sagen, dass ich es jederzeit wieder machen würde. Die Leute, die ich heute kennen gelernt haben, war nicht nur alle sehr freundlich und hilfsbereit, sondern bildeten auch einen Querschnitt durch die Gesellschaft. Wer mehr "erfahren" möchte über Kanada, der sollte erwägen, mal per Anhalter zu fahren.....
Wie auch immer, Rob, Vroni und ich gehen erstmal was mampfen, Chicken Wings, dazu Bier. Der Abend gestaltet sich reichlich relaxt, wie der Rest des Wochenendes auch. Wir quatschen den ganzen Abend, haben uns viel von den Winterferien zu erzählen.
13. Januar 2001
Am nächsten Tag frühstücken wir erstmal sehr gemütlich, keiner ist in Eile, keiner möchte hetzen, einfach entspannnennnd.
Irgendwann am späten Vormittag brechen wir auf, um uns am Campus Langlaufskier zu mieten und eine Runde zu drehen. Die Loipe sind zwar ausgezeichnet gezogen, aber die Skier haben das falsche Wachs. Auch ein Wachswechsel bringt nur wenig Verbesserung, außerdem ist Rob abgesprungen, er möchte sein Knie nicht strapazieren. Ohne das richtige Wachs ist Skilanglauf nur ein recht anstrengendes Skivorwärtsschieben und macht nicht übermäßig Spaß. Vroni und ich drehen noch eine kleine Runde, dann geben auch wir auf. Wir lesen Rob in der Unibib auf und nehmen den Shuttlebus zum Shopping Mall, wo wir alles für ein geniales Chili am Abend einkaufen. Jerry, ein Freund von Rob, schaut vorbei und wir quatschen mal wieder den Abend lang.
14. Januar 2001
Wir stehen heute mal recht früh auf, etwa 9 Uhr, aber haben ein Genießerfrühstück und kommen nicht so recht los. Um 13 Uhr brechen wir schließlich auf und laufen die Paris Street hinunter bis wir den Ramsey Lake erreichen.
Hier schnallen wir uns unsere Schneeschuhe an und laufen ostwärts über den See. Unser Ziel ist ein Kino in einer anderen Ecke von Sudbury. Irgendwann halten wir wieder auf das Ufer zu, kreuzen eine Straße und stehen schon wieder vor dem nächsten See. Sudbury liegt wirklich zwischen einer einzigartigen Seen- und Felslandschaft verstreut. Nachdem auch dieser See und eine weitere Straße überquert sind halten wir direkt auf das Kino zu.
Wir kraxeln durch eine Felslandschaft und man fühlt sich, als sei man mitten in der Pampa bis dann hinter dem nächsten Felsen ein hochmodernes Riesenkino mit 14 Kinosälen auftaucht.
Wir sind bestimmt die ersten, die mit Schneeschuhen ins Kino kommen, ein gutes Gefühl.....
Nach dem Film nehmen wir dekadenterweise ein Taxi, um zurück zu Robs Wohnung zu kommen, wo wir das restliche Chili verspachteln. Der Abend gestaltet sich wie auch die anderen zuvor, gute Gespräche, ein paar Bier und jede Menge Spaß.
15. Januar 2001
Um Viertel vor acht werde ich von Scott vor der Haustür abgeholt. Auf dem Weg zurück unterhalten wir uns noch angeregt über dies und das, schließlich offenbart er mir sogar seinen Geheimtipp in Sachen Strippbar in der Nähe von Toronto ;-))
Er setzt mich an einer Auffahrt des Highway 8 ab, etwa 20 km von Waterloo entfernt. Von hier aus werde ich von einem Kanadier aus British Columbia mitgenommen, der gerade erst nach Ontario gezogen ist (Wer macht denn so etwas?). Auf dem Rücksitz sitzen zwei riesige Alaskahunde (ein Husky-Verschnitt), die für meinen Rucksack noch etwas rücken müssen. Ich werde am Rande von Kitchener auf der Ottawa Street abgesetzt, von wo aus ein Bus mich bis zur Uni bringt. Den Heimweg zu den CLTs bewältige ich dann noch zu Fuß. Diesmal habe ich für die Strecke nur 6 Stunden gebraucht, schon besser....
Die nächsten Wochenenden sind auch schon wieder verplant und mir schwirren haufenweise neue Ideen im Kopf herum. Mit Sicherheit werde ich versuchen, mal auf einem Güterzug etwas herumzukommen. Die Abenteuer sind einfach da, man muss sie nur erleben wollen.......